FinTech und Kryptowerte

Weiterführende Links

Nützliche Informationen können unter anderem unter folgenden Links gefunden werden [Unverbindliche Informationen zu Zwecken der Recherche]

  • CoinMarketCap: Bietet eine Liste der 100 wichtigsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung, einschließlich Echtzeit-Preisen und Marktdaten.
  • CoinGecko: Bietet einen Überblick über alle Kryptowährungen, sortierbar nach verschiedenen Kennzahlen wie Marktkapitalisierung und Handelsvolumen.
  • CoinLore: Listet alle aktiven Kryptowährungen mit detaillierten Statistiken auf.
  • Crypto.com: Bietet Echtzeit-Preise und Marktkapitalisierung für fast 3.000 Coins.
  • TradingView: Bietet eine vollständige Liste von Kryptowährungen mit wichtigen Kennzahlen wie Preis und Marktkapitalisierung.

Kryptowerte / EU – Aufsichtsrecht

Auch in der digitalen Finanzwelt sind Sie bei uns richtig: Wir begleiten Ihre Kapitalanlagen in Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und anderen Kryptowerten ebenso wie in Stablecoins – etwa Tether (USDT) und USD Coin (USDC) – und weiteren internationalen Krypto-Assets.

MiCA, Finanzmarktdigitalisierungsgesetz (FinmadiG) und das darin enthaltene Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG) zum 31. Dezember 2025.

Kein Bereich der „Markets in Crypto-Assets“- EU Verordnung (kurz „MiCA“) hat 2026 den Markt so stark verschoben wie das Stablecoin-Regime. MiCA verlangt von jedem Emittenten eines in der EU angebotenen Stablecoins eine Zulassung als E-Geld-Institut oder Kreditinstitut sowie vollständig gedeckte, liquide Reserven. Dollar-gebundene Stablecoins, allen voran Tether (USDT) als der weltweit größte, kann bislang keine MiCA-konforme Genehmigung in der EU vorweisen kann. Mehrere europäische Plattformen haben USDT-Handelspaare1 für Privatkunden im EU-Raum eingeschränkt oder entfernt, um die Verordnung einzuhalten. So müssen bis zum 31. August 2026 Investoren von USDT bei einem Anbieter ihre Assets in Tether (USDT) von der Handelsplattform abziehen. Das ist vergleichsweise ein Vorgang, als ob eine depotführende Bank den Depotinhaber auffordert, Depotpositionen abzustoßen oder ins Ausland außerhalb der EU zu übertragen, wo solche Regularien nicht gelten.

Ebenso beraten wir Sie zu Security Token Offerings (STOs) – der Token-basierten Emission von Wertpapieren und Vermögensanlagen –, sei es als Emittent bei der rechtssicheren Strukturierung und Prospekterstellung oder als Anleger bei der Prüfung und Durchsetzung Ihrer Rechte. Kryptowerte, FinTech-Dienstleistungen und die damit verbundenen regulatorischen Fragen, insbesondere nach der europäischen MiCA-Verordnung, dem Wertpapierprospektrecht und dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG), gehören zu den Schwerpunkten unserer Kanzlei. FF FinanzRecht® berät seit 2021 im 12. Jahr seiner Firmengeschichte im Bereich FinTech Firmenkunden, Privatkunden, ausländische Investoren, insbesondere auch zu aufsichtsrechtlichen Fragen sowie Compliance- und Geldwäschethemen.

Immer neuere Fragestellungen zum Bereich der Distributed-Ledger-Technologie-(DLT-) basierte Geschäftsmodelle, regulatorische Fragen rund um die Ausgabe, den Handel, Staking, Lending und Verwahrung von Kryptowerten, einschließlich Fragen zu Chancen und Risiken von Security Token Offerings (STOs), Stable Coins und Non-Fungible Tokens (NFTs) kommen auf die Tagesordnung.

DeFi, NFT und Meme Coins

Kryptowerte, FinTech-Dienstleistungen und die damit verbundenen regulatorischen Fragen, insbesondere nach der europäischen MiCA-Verordnung, gehören zu Beratungsschwerpunkten. Solana (SOL) bietet bislang einen hohen Marktbekanntheit und ist bekannt aufgrund seiner Transaktionskosten und eine beliebte Plattform für dezentrale Finanzdienstleistungen. Stichwort: DeFi und NFTs. NFT steht für Non-Fungible Token – auf Deutsch etwa „nicht austauschbarer Token“. Wie Sie NTF nutzen können? Wir beraten Sie.

Was ist ein Mem (engl. „Meme“)? Ein Meme Coin ist eine Spaßwährung, die keinen konkreten Nutzen bietet. Die Wertentwicklung von Meme Coins basiert auf reiner Spekulation. Oftmals werden die Kurse von Meme Coins durch Posts in sozialen Netzwerken getrieben. Hier gab es eine Zeit astronomischer Preise. Gibt es dies noch? Was passiert, wenn man ein Angebot zu einem Erwerb bekommt, wenn man das Produkt nicht kennt?

Was passiert, wenn man als Erbe ein Meme Coin im Nachlass Verzeichnis des Testamentsvollstreckers vorfindet, was tut man damit? Behalten, sammeln, verschenken, verkaufen oder ignorieren?


(1) Handelspaare im Kryptowährungshandel:

Handelspaare sind ein grundlegendes Konzept des Kryptowährungshandels, das für Einsteiger zunächst verwirrend sein kann. Ein Handelspaar bezeichnet die beiden Währungen, die an einer Börse gegeneinander gekauft und verkauft werden können – dabei kann es sich um zwei Kryptowährungen oder um eine Kryptowährung und eine Fiat-Währung (USD/CHF/EUR/GBP/CAD/etc.) handeln. Das Handelspaar BTC/USD bedeutet beispielsweise, dass Bitcoin gegen US-Dollar gehandelt werden kann; das Handelspaar ETH/BTC, dass Ethereum gegen Bitcoin gehandelt werden kann. Die erste Währung des Paares (Basiswährung) wird dabei in Einheiten der zweiten (Kurswährung) bewertet.

Handelspaare ermöglichen es Anlegern, den Wert einer Währung unmittelbar in einer anderen auszudrücken – und damit auch Preisunterschiede zwischen verschiedenen Handelswegen zu erkennen. Wer etwa Ethereum kaufen möchte und sowohl US-Dollar als auch Bitcoin hält, kann den direkten Kurs ETH/BTC mit dem rechnerischen Kreuzkurs aus ETH/USD und BTC/USD vergleichen: Liegt der direkte ETH/BTC-Kurs unter dem Kreuzkurs, ist der Kauf mit Bitcoin günstiger; liegt er darüber, empfiehlt sich der Kauf mit US-Dollar.

Zu beachten ist, dass nicht jede Kryptowährung gegen jede andere gehandelt werden kann. Welche Handelspaare verfügbar sind, legt die jeweilige Börse fest; das Angebot variiert von Plattform zu Plattform erheblich – von wenigen Standardpaaren bis hin zu einer breiten Auswahl.

Beim Handel sollten Anleger daher stets auf die angebotenen Handelspaare achten und den Wert beider Währungen innerhalb eines Paares verstehen – dies ist die Grundlage fundierter Handelsentscheidungen. Ebenso wichtig ist ein Blick auf die Handelsgebühren der jeweiligen Börse, da diese je nach Handelspaar unterschiedlich ausfallen können. Wer das Kursrisiko der Gegenwährung verringern möchte, kann zudem den Handel gegen Stablecoins in Betracht ziehen, deren Wert an eine Fiat-Währung (s.o.) gekoppelt ist.

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